Kailibrate
Warum Wahrscheinlichkeiten kalibrieren?
Jeder kennt das: „Das klappt wahrscheinlich" – aber wie wahrscheinlich ist wahrscheinlich? Menschen neigen dazu, bei Dingen, die sie kennen, zu selbstsicher zu sein und bei unbekannten Themen zu unsicher. Beides führt zu schlechten Entscheidungen.
Kalibrierung bedeutet: Wer 70 % sagt, sollte damit in 70 % der Fälle recht behalten – nicht öfter, nicht seltener. Eine kalibrierte Person kennt die Grenzen ihres Wissens.
Kailibrate macht diesen Lernprozess greifbar: Du formulierst Vorhersagen, schätzt ihre Wahrscheinlichkeit, trägst die Ergebnisse ein – und die App zeigt dir mit Kennzahlen und Kurven, wie gut deine Schätzungen wirklich sind.
Was Kailibrate macht
Vorhersagen erfassen – manuell oder per Datei-Import. Jede Vorhersage bekommt eine Kategorie (Fakten oder Prognose), einen Typ (Wahr/Falsch, Ja/Nein, Intervall) und optional Tags und eine Deadline.
Schätzen – je nach Typ mit Slider, Richtungswahl + Konfidenz oder Ober-/Untergrenze. Die Schätzung kann sofort beim Erfassen oder später nachgeholt werden.
Auflösen – wenn das Ergebnis feststeht, wird es eingetragen. Die App berechnet sofort den Beitrag dieser Schätzung zum Gesamtscore.
Statistiken auswerten – Brier Score, Log Loss und eine Kalibrierungskurve zeigen, ob du systematisch zu selbstsicher oder zu vorsichtig bist.
Fragenkataloge importieren – JSON- oder YAML-Dateien mit Fragen, Schätzungen und Auflösungen lassen sich direkt importieren. Enthält eine Datei versteckte Antworten, sieht der Nutzer sie erst nach seiner Schätzung.
KI-Generator – Thema und Anzahl eingeben, ein Sprachmodell (via OpenRouter) erzeugt sofort einen fertigen Fragenkatalog zum direkten Importieren.
Erste Schritte
→ Erste Schritte – Installation und erstes Kalibrierungstraining in wenigen Minuten.
→ Konzepte – Das mentale Modell: Kalibrierung, Kategorien, Vorhersagetypen und -zustände.
→ KI-Generator – Fragenkataloge automatisch generieren lassen.